Partnerporträt

Maren Krings berichtet mit ihrer Kamera über eine weltweite Transformation zu mehr Nachhaltigkeit.

Maren Krings Photography Mongolei

Maren Krings ist eine deutsche Umweltfotografin, Autorin und Umweltaktivistin. 2003 beendete sie ihr Kunststudium mit einem B.F.A. in Fotografie und Druckgrafik am Savannah College of Art and Design in Georgia, USA. Ihr fotografischer Tätigkeitsbereich ist Fotojournalismus und „Visual-Storytelling“ zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen mit Fokus auf den sozialen und ökologischen Brennpunkten weltweit.

Seit März 2016 arbeitet sie an einem fotojournalistischen Langzeitprojekt über die Hanfpflanze und deren Einfluss auf eine nachhaltigere Entwicklung von Industrie und Gesellschaft. Ihre Reise- und Investigativ-Reportagen werden in Print- und Online-Medien wie Stern, The Outdoor Journal, SUSTON (Sustainable Outdoor News), Outdoor-Magazin, Bergwelten oder Hanf Magazin publiziert und international in Ausstellungen und Vorträgen präsentiert. Bisher erschienen drei Bildbände der Fotografin, ein viertes Buch befindet sich in der Fertigstellung.

Für das Wanderreiter-Magazin hat sie eine Fotostrecke aus der Mongolei zur Verfügung gestellt. Zehn Tage lang hat sie dort eine Trekkingreise zu Pferd mit Stonehorse Expeditions begleitet und in wunderschönen Bildern dokumentiert.

Maren, wie bis Du auf die Idee gekommen, in der Mongolei eine Pferdetrekkingreise zu begleiten?

Meine Reise in die Mongolei war in erster Linie meinem aktuellen Buch über Hanf gezollt. Allerdings versuche ich bei all meinen Reisen weitere Themen aufzugreifen und Reisereportagen im jeweiligen Land dazu zu nehmen. Außerdem verzichte ich wo möglich auf Flüge. In die Mongolei bin ich z. B. mit der Transsibirischen Eisenbahn gereist. Durch diese Maßnahmen versuche ich, meine Reisen so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Die Tour mit Stonehorse Expeditions habe ich gewählt, um die mongolische Kultur besser kennen zu lernen. Die Mongolen sind ein uraltes Reitervolk und auch heute prägen die Tiere, insbesondere das Pferd, die Kultur und Menschen dieses Landes zutiefst. Als Fotograf muß man fühlen, um es in visuelle Sprache fassen zu können. Diese Chance habe ich auf dieser Tour bekommen.

Du bist mit Stonehorse Expeditions geritten, einem Anbieter von Reittouren in der Mongolei, der sich sanften Tourismus und Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben hat. Was macht Stonehorse anders als andere Anbieter?

Heutzutage rühmt sich jeder Reiseanbieter damit nachhaltig zu sein, aber dieses abgenutzte Wort bekam eine neue Bedeutung mit Stonehorse Expeditions. Wir haben absolut alles was wir brauchten auf den Pferden mitgeführt und waren zu 100 Prozent autark, das ist ein tolles Gefühl und erfordert ein Genie für die Logistik. Natürlich stand uns mit Sabine (ebenso wie Keith) eine Expertin zur Seite, die über jahrelange Erfahrung in leitender Funktion bei Greenpeace-Expeditionen in der Antarktis verfügt und somit auf ganz andere Härtefälle getestet ist. Sabines Umsichtigkeit und ihr Organisationstalent haben mir in vielen Dingen die Augen geöffnet. Für mich persönlich waren die zehn Tage ein unbezahlbarer Erfahrungsaustausch mit einer Person, die jahrzehntelang an der vordersten Front für die Umwelt und den Erhalt unseres Planeten gekämpft hat und dies heute mit ihren Umweltprogrammen bei Stonehorse Expeditions nach wie vor tut.

Welche Rolle kann der Reittourismus für nachhaltiges Reisen spielen?

Obwohl ich jahrelang als Jugendliche geritten bin, so habe ich noch nie an einem Mehrtagesritt teilgenommen und bin völlig unvoreingenommen auf diese Reittour gegangen. Sabine hat mir die Augen geöffnet, dass man ein Reiseland nicht unbedingt mit dem Auto erkunden muss. Gerade jetzt stehen wir an einem weltweiten Wendepunkt, denn wir stecken in einer Klimakrise und einer humanitären Krise fest. Das Corona-Virus hat uns nun dazu gezwungen, die bestehenden Praktiken zu überdenken und genau die Änderungen herbeizuführen, die wir aus Umweltgründen brauchen, die wir bisher aber nicht tätigen konnten und wollten.

„Echte Horsepower statt Schadstoff ausstoßender Transportmittel – das ist ein genialer Ansatz im nachhaltigen Tourismus.“

Maren Krings

Ein nachhaltiger Tourismus der Zukunft wird sich an Unternehmen wie Stonehorse Expeditions messen müssen und viele der Praktiken, die Sabine und Keith bereits seit Jahrzehnten umsetzen, implementieren: Weg von Schadstoff ausstoßenden Transportmitteln und hin zu echter Horsepower ist definitiv ein genialer Ansatz unter vielen anderen!

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