Wanderreiter-Magazin – Pferde, Reisen, Abenteuer https://wanderreiter-magazin.de Das Magazin rund ums Wanderreiten und den Urlaub zu Pferd Mon, 13 Jun 2022 10:27:13 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 https://wanderreiter-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/cropped-Wanderreiter_Pferd-32x32.jpg Wanderreiter-Magazin – Pferde, Reisen, Abenteuer https://wanderreiter-magazin.de 32 32 169968028 „Uns schlägt eine großartige Welle der Solidarität entgegen.“ https://wanderreiter-magazin.de/wanderreitbetriebe-und-corona-grosse-solidaritat/ Fri, 27 Mar 2020 13:25:04 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1503 Victor Hucke betreibt auf der Azoren-Insel Faial einen Wanderreitbetrieb. So hat das Corona-Virus seinen Alltag verändert.

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Victor Hucke Wanderreitbetrieb

Victor Hucke betreibt auf der Azoren-Insel Faial einen Wanderreitbetrieb. In unserer kleinen Serie zum Thema erzählt er, wie das Corona-Virus seinen Alltag verändert hat, wie er mit der aktuellen Situation umgeht und was ihm jetzt am meisten hilft.

Aktuell ist von unseren 15.000 Inselbewohnern einer an COVID-19 erkrankt. Die Azoreanische Regierung hat anscheinend gerade noch rechtzeitig alle Flug-und Seehäfen geschlossen und so eine weitere Verbreitung des Virus durch Einreisende gestoppt.

Seit ca. zwei Wochen werden wir mit massiven Stornierungswellen konfrontiert. Umsätze machen wir derzeit keine mehr. Als touristischer Betrieb ist unser Cash Flow nach der Winter-Saison natürlich ohnehin gering. Deshalb müssen wir jetzt schnell reagieren, um eine drohende Insolvenz abzuwenden. Sollte das komplette Geschäft der Hochsaison zum Erliegen kommen, liegt eine Durststrecke von nahezu zwölf Monaten vor uns.

Bisher gibt es bei uns zum Glück keinerlei Beschränkung beim ausreiten. Zwei verbliebene Guides bewegen unsere Pferde nun täglich, um ihre physische Kondition zu erhalten. Einige Pferde konnten wir bei Freunden unterbringen, die sich nun um sie kümmern. Viele Menschen stellen uns solidarisch Weiden und sogar große Gärten zur Verfügung, um unsere Pferde zu versorgen. Auch die große Welle der Solidarität, die uns von Kund*innen entgegenschlägt, finden wir großartig und hoffen, dass diese fortgesetzt wird. Gebuchte und bereits bezahlte Reisen werden von unseren Gästen ohne große Diskussion auf später im Jahr geschoben. Viele Gäste sind auch bereit, Patenschaften für Pferde zu übernehmen, um uns finanziell zu helfen. Und auch unsere Follower-Zahlen in den sozialen Medien steigen unaufhaltsam.

Bereits vor drei Wochen haben wir ein umfassendes Krisenmanagement gestartet. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die möglichst große Kostenreduzierung zum Erhalt von Arbeitsplätzen und zur Versorgung unserer Pferde. Alle Kosten werden auf den Prüfstand gestellt und auf alles, was nicht unbedingt lebensnotwendig ist, wird verzichtet. Leider mussten wir alle befristeten Arbeitsverträge und Verträge mit internationalen Guides aufheben. Derzeit arbeitet bei uns nur noch ein kleines Kernteam solidarisch für Kost und Logis. Wir sind froh, dass alle, die wir vorerst nach Hause schicken mussten, sofort wieder zu uns kommen möchten, wenn sich die Krise abschwächen.

Viel Zeit investieren wir in Marketing-Maßnahmen, um bei unserer Zielgruppe nicht in Vergessenheit zu geraten. So produzieren wir auf Facebook und YouTube kleine Videos, die das Leben von uns auf der Insel zeigen. Auch halten wir intensiven Kontakt mit all unseren Pferdereise-Agenturen weltweit und stimmen uns eng über die weitere Vorgehensweise miteinander ab.

Für viele Länder wünsche ich mir, dass die ultrarechten und linken, laut krakelenden Parteien keine Bedeutung mehr haben. Sie haben mit Rezepten in dieser Krise gnadenlos versagt. Auch auf den Azoren brauchen wir Macher, Manager und Menschen, die führen können und verantwortliche Maßnahmen initiieren. Auch sollte die Politik nicht gnadenlos diskutieren. Entscheidungen müssen schnell und unbürokratisch gefällt werden.

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„Ich versuche weiter positiv in die Zukunft zu schauen.“ https://wanderreiter-magazin.de/wanderreitbetriebe-und-corona-positiv-in-die-zukunft/ https://wanderreiter-magazin.de/wanderreitbetriebe-und-corona-positiv-in-die-zukunft/#comments Fri, 27 Mar 2020 12:10:56 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1480 Alison Schwitzgebel erzählt in unserer kleinen Serie, wie das Corona-Virus ihren Wanderreitbetrieb beeinflusst und was ihr jetzt am meisten hilft.

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alice en selle wanderreitbetrieb
Foto: Rossfoto

Alison Schwitzgebel betreibt im Elsass einen Wanderreitbetrieb mit Wanderreitstation. In unserer kleinen Serie zum Thema erzählt sie, wie das Corona-Virus ihren Alltag verändert hat, wie sie mit der aktuellen Situation umgeht und was ihr jetzt am meisten hilft.

Die Corona-Krise hat uns ziemlich unvorbereitet getroffen, China und selbst Italien schienen noch weit weg. Doch dann waren von einem Tag auf den anderen alle Kunden weg und jetzt herrscht eine völlig ungewohnte Ruhe. Ich kann das verstehen, die Gesundheit hat schließlich Vorrang. Ausreiten ist derzeit hier in Frankreich nicht so gern gesehen. Auf meine Nachfrage bei der FFE (Fédération Française d’Equitation), ob ich ausreiten darf oder nicht, wurde mir gesagt: „Wenn dies zu den absoluten Grundbedürfnissen des Pferdes gehört, dann ja.“ Allerdings wird das von der Polizei oft anders gesehen. Man darf sich nur in der unmittelbaren Umgebung seines Wohnortes bewegen. Mit meinen Pferden arbeite ich jetzt viel auf dem Dressurplatz, damit sie weiter gymnastiziert werden. Sobald die Krise vorbei ist, brauchen sie eine gute Kondition. Einige noch nicht gefahrene Pferde werden jetzt außerdem eingefahren, eine hervorragende Übung für (fast) jedes Pferd. Ansonsten arbeiten wir weiter an unserer Wanderreitstation. Das Haus habe ich erst vor zwei Jahren gekauft und ein paar Kleinigkeiten sind noch zu machen. Jetzt ist die Gelegenheit, liegengebliebene Aufgaben zu erledigen.

Meine Reitgäste kontaktiere ich der Reihe nach wegen der geplanten Ritte. Bisher waren alle Kund*innen sehr verständnisvoll und ich bin sehr dankbar, dass bis jetzt alle auf die Rückerstattung der geleisteten Anzahlungen verzichten und diese für einen späteren Ritt verwenden wollen. Das ist mir eine sehr große Hilfe! Ich freue mich auch, dass sich viele regelmäßige Reitgäste einfach so bei mir gemeldet haben, um sich zu versichern, dass alles noch in Ordnung ist. Ich versuche jedenfalls weiter positiv in die Zukunft zu schauen. Hey Leute, auch diese Krise geht vorbei!

Vom Staat erhalte ich hier in Frankreich einmalig 1.500 Euro als Hilfe. Das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber ich bin nicht alleine mit dieser Situation. Fast allen Klein- und Kleinstbetrieben geht es wie mir. In seiner Rede an die Bevölkerung hat Emmanuel Macron versprochen, dass kein Betrieb wegen des Corona-Virus kaputt gehen wird. Ich kann nur hoffen, dass er zu seinem Wort steht. Was ich mir noch von der Politik wünsche ist etwas, wofür es einen sehr schönen englischen Begriff gibt: „Thinking outside the box“. Das bedeutet, die Augen für andere Wege zu öffnen und liebgewordene Pfade zu verlassen. Beispielsweise sehen jetzt viele Firmen, dass Telearbeiten durchaus möglich ist. Vielleicht ist diese Krise ja auch der Anfang von einer viel größeren gesellschaftlichen und politischen Veränderung.

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Und plötzlich steht das Leben still https://wanderreiter-magazin.de/wanderreitbetriebe-und-corona-ploetzlich-steht-das-leben-still/ Thu, 26 Mar 2020 15:26:25 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1486 Julia Krüger berichtet uns, wie ihr Wanderreitbetrieb auf der Schwäbischen Alb durch die Corona-Pandemie völlig aus den Fugen gerät.

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julia krüger wanderreitbetrieb
Foto: Anja Blum

Julia Krüger betreibt auf der Schwäbischen Alb einen Wanderreitbetrieb. Wie viele andere reittouristische Betriebe stürzt auch sie das Corona-Virus in eine Krise. In unserer kleinen Serie zum Thema erzählt sie, wie das Corona-Virus ihren Alltag verändert hat, wie sie mit der aktuellen Situation umgeht und was ihr jetzt am meisten hilft.

Von einem Tag auf den anderen habe ich keine Kursteilnehmer*innen und keine Reitgäste mehr. Meine sonst prall mit Aufgaben und Terminen angefüllten Tage sind plötzlich ruhig und still. Kein Planen, was alles dringend erledigt werden muss, damit Kund*innen und Tiere zufrieden sind, kein einkaufen und packen für die Ritte und keine nächtlichen E-Mails, um Buchungsanfragen zu beantworten. Am meisten fehlen mir die Begegnungen mit interessanten Menschen beim Reiten, bei den Trekkingtouren oder auch bei den Übernachtungsstationen.

Doch die Situation hat auch ihre schönen Seiten: Auf einmal habe ich etwas im Überfluss, was sonst Mangelware ist: Zeit. Kein Stress, möglichst viel in 24 Stunden zu pressen, Zeit für gute Gespräche mit lieben Freund*innen und Kund*innen am Telefon oder per WhatsApp, und ich schlafe seit einer Ewigkeit mal wieder mehr als fünf Stunden! Außerdem kann ich mir viel mehr Zeit für die einzelnen Tiere nehmen, für Bodenarbeit, zum Putzen oder einfach mal zum Knuddeln. Und jeden Tag bin ich nun alleine im Wald unterwegs und genieße die Schönheit und Stille der Natur hier auf der Schwäbischen Alb.

Außerdem versuche ich die Zeit für liegen gebliebene oder auch unbeliebtere Aufgaben zu nutzen: Sättel, Satteldecken, Zaumzeuge, Halfter und Putzzeug werden grundgereinigt, an meiner Internetseite ist immer etwas zu tun, auf meiner Facebook-Seite poste ich jeden Tag ein kleines Video von meiner Herde, die Buchhaltung muss erledigt werden und auch aufräumen und aussortieren stehen auf dem Tagesprogramm. Natürlich spinne ich dabei im Kopf immer wieder herum, wie diese Krise überstanden werden kann. Eigentlich ist für meinen Betrieb jetzt schon Hauptsaison. Nachdem ich meinen Wanderreitbetrieb verletzungsbedingt bereits in den letzten fast anderthalb Jahren nicht auf Hochtouren laufen lassen konnte, wollte ich dieses Jahr endlich wieder richtig durchstarten. Der Kalender war voll und die Angebote gut gebucht. Ich habe mich so darauf gefreut, wieder mit den Menschen und den Maultieren unterwegs zu sein. Jetzt sind alle Veranstaltungen für die nächsten Wochen bis nach Ostern gestoppt.

Zum Glück stehen meine Maultiere und Pferde im Offenstall und bewegen sich in der 19-köpfigen Herde auch gegenseitig, sodass sie eine gute Grundkondition haben. Zeitweise können sie auch auf die Koppel, wobei die richtige Weidezeit hier frühestens Anfang Mai beginnt. Normalerweise wird dann die Wanderreitkondition stetig aufgebaut, damit die Tiere auch Spaß an der Arbeit haben. Das passiert ganz automatisch, da sie mit zunehmender Tageslänge immer mehr unter dem Sattel unterwegs sind. Je länger die Beschränkungen dauern, um so mehr fehlt uns dann diese Aufbauzeit, wenn es wieder losgehen kann.

Ich hoffe und glaube, dass meine Kund*innen meinem Betrieb auch nach der Krise treu bleiben. Sehr schön ist, dass wir über verschiedene Kanäle Kontakt halten und man sich so gegenseitig Mut machen kann. Alle Kund*innen haben ihre Anzahlungen stehen gelassen und für viele haben wir schon Ersatztermine in ein paar Monaten gefunden. Dafür bin ich sehr dankbar, denn das ist das Geld, von dem ich momentan die laufenden Kosten decken kann. Aber das geht natürlich nicht lange so weiter.

Im Radio wurde heute von den Bauern gesagt: „Die Ernte kann man ja nicht aufschieben“. So ist es bei mir auch, denn das Jahr hat nicht unbegrenzt viele Tage. Die Wochenenden sind knapp und ich kann nicht einfach mehr Leute an einem Termin mitnehmen. Je mehr größere Touren abgesagt werden müssen, um so mehr verschiebt sich das Problem nach hinten.

Ich hoffe und wünsche mir, dass die Politik vor allem vernünftige und weise Entscheidungen trifft. Ich finde es sehr schwierig, hier konkrete Vorschläge zu machen und die Situation zu bewerten. Auf jeden Fall wäre jetzt nochmal eine gute Gelegenheit, um über das bedingungslose Grundeinkommen ernsthafter nachzudenken. Aber noch viel mehr wünsche ich mir, dass der ganze Spuk bald vorbei ist!

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Maren Krings berichtet mit ihrer Kamera über eine weltweite Transformation zu mehr Nachhaltigkeit. https://wanderreiter-magazin.de/maren-krings-photography/ https://wanderreiter-magazin.de/maren-krings-photography/#comments Tue, 24 Mar 2020 07:04:04 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1470 Maren Krings ist eine deutsche Umweltfotografin, Autorin und Umweltaktivistin. Von einem Pferdetreck durch die Mongolei hat sie wunderschöne Fotos mitgebracht.

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Maren Krings Photography Mongolei

Maren Krings ist eine deutsche Umweltfotografin, Autorin und Umweltaktivistin. 2003 beendete sie ihr Kunststudium mit einem B.F.A. in Fotografie und Druckgrafik am Savannah College of Art and Design in Georgia, USA. Ihr fotografischer Tätigkeitsbereich ist Fotojournalismus und „Visual-Storytelling“ zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen mit Fokus auf den sozialen und ökologischen Brennpunkten weltweit.

Seit März 2016 arbeitet sie an einem fotojournalistischen Langzeitprojekt über die Hanfpflanze und deren Einfluss auf eine nachhaltigere Entwicklung von Industrie und Gesellschaft. Ihre Reise- und Investigativ-Reportagen werden in Print- und Online-Medien wie Stern, The Outdoor Journal, SUSTON (Sustainable Outdoor News), Outdoor-Magazin, Bergwelten oder Hanf Magazin publiziert und international in Ausstellungen und Vorträgen präsentiert. Bisher erschienen drei Bildbände der Fotografin, ein viertes Buch befindet sich in der Fertigstellung.

Für das Wanderreiter-Magazin hat sie eine Fotostrecke aus der Mongolei zur Verfügung gestellt. Zehn Tage lang hat sie dort eine Trekkingreise zu Pferd mit Stonehorse Expeditions begleitet und in wunderschönen Bildern dokumentiert.

Maren, wie bis Du auf die Idee gekommen, in der Mongolei eine Pferdetrekkingreise zu begleiten?

Meine Reise in die Mongolei war in erster Linie meinem aktuellen Buch über Hanf gezollt. Allerdings versuche ich bei all meinen Reisen weitere Themen aufzugreifen und Reisereportagen im jeweiligen Land dazu zu nehmen. Außerdem verzichte ich wo möglich auf Flüge. In die Mongolei bin ich z. B. mit der Transsibirischen Eisenbahn gereist. Durch diese Maßnahmen versuche ich, meine Reisen so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Die Tour mit Stonehorse Expeditions habe ich gewählt, um die mongolische Kultur besser kennen zu lernen. Die Mongolen sind ein uraltes Reitervolk und auch heute prägen die Tiere, insbesondere das Pferd, die Kultur und Menschen dieses Landes zutiefst. Als Fotograf muß man fühlen, um es in visuelle Sprache fassen zu können. Diese Chance habe ich auf dieser Tour bekommen.

Du bist mit Stonehorse Expeditions geritten, einem Anbieter von Reittouren in der Mongolei, der sich sanften Tourismus und Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben hat. Was macht Stonehorse anders als andere Anbieter?

Heutzutage rühmt sich jeder Reiseanbieter damit nachhaltig zu sein, aber dieses abgenutzte Wort bekam eine neue Bedeutung mit Stonehorse Expeditions. Wir haben absolut alles was wir brauchten auf den Pferden mitgeführt und waren zu 100 Prozent autark, das ist ein tolles Gefühl und erfordert ein Genie für die Logistik. Natürlich stand uns mit Sabine (ebenso wie Keith) eine Expertin zur Seite, die über jahrelange Erfahrung in leitender Funktion bei Greenpeace-Expeditionen in der Antarktis verfügt und somit auf ganz andere Härtefälle getestet ist. Sabines Umsichtigkeit und ihr Organisationstalent haben mir in vielen Dingen die Augen geöffnet. Für mich persönlich waren die zehn Tage ein unbezahlbarer Erfahrungsaustausch mit einer Person, die jahrzehntelang an der vordersten Front für die Umwelt und den Erhalt unseres Planeten gekämpft hat und dies heute mit ihren Umweltprogrammen bei Stonehorse Expeditions nach wie vor tut.

Welche Rolle kann der Reittourismus für nachhaltiges Reisen spielen?

Obwohl ich jahrelang als Jugendliche geritten bin, so habe ich noch nie an einem Mehrtagesritt teilgenommen und bin völlig unvoreingenommen auf diese Reittour gegangen. Sabine hat mir die Augen geöffnet, dass man ein Reiseland nicht unbedingt mit dem Auto erkunden muss. Gerade jetzt stehen wir an einem weltweiten Wendepunkt, denn wir stecken in einer Klimakrise und einer humanitären Krise fest. Das Corona-Virus hat uns nun dazu gezwungen, die bestehenden Praktiken zu überdenken und genau die Änderungen herbeizuführen, die wir aus Umweltgründen brauchen, die wir bisher aber nicht tätigen konnten und wollten.

„Echte Horsepower statt Schadstoff ausstoßender Transportmittel – das ist ein genialer Ansatz im nachhaltigen Tourismus.“

Maren Krings

Ein nachhaltiger Tourismus der Zukunft wird sich an Unternehmen wie Stonehorse Expeditions messen müssen und viele der Praktiken, die Sabine und Keith bereits seit Jahrzehnten umsetzen, implementieren: Weg von Schadstoff ausstoßenden Transportmitteln und hin zu echter Horsepower ist definitiv ein genialer Ansatz unter vielen anderen!

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Zu Gast auf der Wanderreitstation Villarichter https://wanderreiter-magazin.de/zu-gast-auf-der-wanderreitstation-villarichter/ Thu, 20 Feb 2020 16:31:30 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1343 Im schwäbischen Alb-Vorland, direkt an der Grenze zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb und im Schutze der Burg Teck liegt die Wanderreitstation „Villarichter“. Seit über…

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Im schwäbischen Alb-Vorland, direkt an der Grenze zum Biosphärengebiet Schwäbische Alb und im Schutze der Burg Teck liegt die Wanderreitstation „Villarichter“. Seit über 22 Jahren betreibt Tatjana Richter hier einen Gnadenbrothof. Weil die Pferde im Sommer Tag und Nacht auf den Weiden stehen, sagte eine Bekannte vor über 15 Jahren: „Dann mach doch im Sommer eine Wanderreitstation draus …“. Damit war die Idee geboren und wurde direkt in die Tat umgesetzt. Mit ganz einfachen Mitteln und in jahrelanger Handarbeit bauten Tatjana und ihr Mann die Wanderreitstation aus. Weil Nachhaltigkeit für die beiden sehr wichtig ist, nutzten sie dabei häufig gebrauchte Werkstoffe oder Materialien, die ansonsten auf dem Müll landen würden, wie z. B. Einmalpaletten.

Tatjana Richter
Gastgeberin Tatjana Richter ist selbst begeisterte Wanderreiterin und kennt die schönsten Wege um ihre Wanderreitstation.

Heute können in der „Villarichter“ bis zu sieben Gastpferde im Offenstall untergebracht werden, entweder als Gruppe oder in abgetrennten Bereichen. Die Reiter*innen übernachten in einem großen Raum ohne Tür, sodass man fast das Gefühl hat, direkt bei den Pferden zu schlafen. Nachts kann man sie herumlaufen und fressen hören, vielleicht kommt auch eine der Hofkatzen zu Besuch. Im gleichen Gebäudebereich stehen ein Bad mit Dusche und WC und ein Raum mit großem Gastro-Waschtisch zur Verfügung. Von hier aus kann man beim Spülen den Pferden beim Fressen zuschauen.

Wanderreiten rund um die Wanderreitstation Villarichter

Die Reitmöglichkeiten um die Wanderreitstation Villarichter sind vielfältig und als Mitglied des Vereins „Mittlere Alb zu Pferd“ ist die Station in ein gutes Netzwerk mit anderen Wanderreitstationen eingebunden. Ob Sternritte oder Mehrtagesritte, wie z. B. die von Tatjana organisierten Albtraufritte von Station zu Station – für jeden Geschmack und Anspruch ist etwas dabei.

Schon kurz hinter der Villarichter beginnt der Albaufstieg. Ein absolutes Highlight ist der sogenannte Sattelbogen, eine Art Einkerbung auf halber Höhe zum Albtrauf und direkt unterhalb der Burg Teck. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick in das Albvorland und auf die Drei Kaiserberge. Einzigartig ist hier außerdem die geschützte Streuobstwiesenlandschaft, die vor allem im Sommer besonders reizvoll ist. „Ich hatte mal drei Wanderreiter aus Bayern zu Gast, die schon überall in Deutschland zu Pferd unterwegs waren und die mir gesagt haben: Als wir da ankamen, ist uns die Kinnlade runtergefallen…“, erzählt Tatjana.

Tatjanas zweiter Geheimtipp ist die Strecke durch das Zipfelbachtal hinauf zum Albtrauf und weiter an diesem entlang. Auch hier hat man immer wieder einen grandiosen Blick in das Albvorland. Im Frühjahr oder Herbst, wenn das Blattwerk der Bäume nicht so voll ist, blickt man bis zur Burgruine Reußenstein. Überhaupt gibt es in der Region zahlreiche Burgen, an denen man vorbeireitet, auf die man zureitet oder in deren Schatten man übernachten kann.

„Das ist Abenteuer pur für uns, bei Dir in Deiner Scheune zu übernachten!“

Wer auf der Wanderreitstation Villarichter übernachtet, den erwartet am Morgen natürlich ein Frühstück und abends ein leckeres Abendessen. Auch bei der Verpflegung achtet Tatjana auf Nachhaltigkeit und setzt vor allem auf regionale und saisonale Produkte. Saft, Brotaufstrich und getrocknete Früchte stammen von den eigenen Apfelbäumen, außerdem bewirtschaftet Tatjana einen kleinen Gemüsegarten und auf den Tisch kommt das, was reif ist. Sogar Brot und Brötchen backt sie selbst, das Fleisch stammt vom Metzger vor Ort und die Milch vom Bauern nebenan. „Einige Kunden haben schon gesagt: Das ist Abenteuer pur für uns, bei Dir in Deiner Scheune zu übernachten!“, sagt Tatjana.

Doch am wichtigsten ist ihr, dass sowohl Reiter*innen als auch die Pferde sich bei ihr wohlfühlen und gut erholen können. „Um dies zu erreichen, bemühen meine Familie und ich uns wirklich sehr. Wir machen auch Sonderwünsche wahr, holen im Notfall verletzte Pferde von unterwegs und vieles mehr. Im Gegenzug wünschen wir uns von unseren Gästen, dass sie die Wanderreitstation und auch den Stall so verlassen, wie sie ihn vorgefunden haben, keine lauten Orgien veranstalten, sondern die Ruhe und die Nähe zu ihren Tieren genießen“, so Tatjana.

Auch wenn nicht immer die Zeit bleibt, mit jedem Gast abends lange zusammenzusitzen, entstehen häufig gute Gespräche und auch längerfristige Kontakte. So auch zu einem Wanderreiter, der bereits mehrere Male auf der Wanderreitstation Villarichter zu Besuch war. „2019 wollte er kommen, als ich im Urlaub war“ erzählt Tatjana. „Da er sich auskannte, habe ich ihm zugesagt und dazugesagt, dass er für sich alleine sorgen muss, weil ich nicht da bin. Als ich aus dem Urlaub zurückkam, hat er mir in mein Gästebuch geschrieben: ‚Eine der schönsten Stationen, die ich kenne!‘ Da war ich doch etwas stolz!“

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So können Anfänger sich und ihr Pferd aufs Wanderreiten vorbereiten https://wanderreiter-magazin.de/tipps-fuer-anfaenger-im-wanderreiten/ Fri, 14 Feb 2020 08:30:29 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1246 Für viele Reiter*innen ist es ein großer Traum, gemeinsam mit dem eigenen Pferd auf Wanderritt zu gehen. Kein Wunder, denn nichts ist schöner,…

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Für viele Reiter*innen ist es ein großer Traum, gemeinsam mit dem eigenen Pferd auf Wanderritt zu gehen. Kein Wunder, denn nichts ist schöner, als mit dem vierbeinigen Freund den ganzen Tag in der Natur unterwegs zu sein. Damit der Einstieg ins Abenteuer Wanderreiten gelingt, haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, mit deren Hilfe aus dem Traum bald Wirklichkeit werden kann.

1. Übe das Reiten in freier Natur

Wenn Du bisher nur auf dem Platz oder in der Halle geritten bist, solltest Du dein Pferd erst einmal an das Outdoor-Leben gewöhnen, bevor Du auf große Tour gehst. Es sollte verkehrssicher sein und nicht beim kleinsten Anlass erschrecken. Unterwegs wirst Du bergauf und bergab reiten, Du wirst Bäche durchqueren und vielleicht auch mal über einen umgestürzten Baumstamm klettern müssen. Du wirst über oder unter Brücken hindurch reiten und Wanderern, Fahrradfahrern oder Nordic-Walking-Sportlern begegnen. Du wirst an Straßen entlang reiten und auch mal von einem Lkw überholt werden. All das sollte Dein Pferd und noch viel weniger Dich in Angst und Schrecken versetzen. Am besten gehst Du zu Beginn zusammen mit Reitern ins Gelände, deren Pferde in solchen Situationen bereits erfahren und gelassen sind. Von ihnen kann Dein Pferd am besten lernen. Mehr über die Ausbildung des Wanderreitpferdes erfährst Du in diesem Beitrag.

2. Beginne mit längeren Ausritten und Tagesritten um Deinen Stall

Je häufiger Du mit Deinem Pferd ausreitest, desto besser gewöhnt es sich an das unterwegs sein. Suche Dir mit der Zeit immer wieder neue Wege, damit Ihr lernt, auch unbekannte Strecken zu gehen. So kannst Du den Radius um Deinen Stall herum immer mehr erweitern, bis Du irgendwann den ganzen Tag unterwegs bist. Bestimmt gibt es einen schönen Picknickplatz, den Du Dir als Ziel vornehmen kannst, oder überlege Dir, wo in der Umgebung ein Gasthaus oder eine andere Einkehrmöglichkeit ist, zu der Du reiten könntest. Dort kannnst Du schon einmal üben, das Pferd zu „parken“, während Du etwas isst und trinkst. Schöner Nebeneffekt: Du lernst das Reitgebiet um Deinen Stall wie Deine Westentasche kennen und es macht Spaß, auf der Karte oder im Internet nach neuen Wegen und Zielen zu suchen.

3. Übe das Karte lesen und den Umgang mit GPS in bekannter Umgebung

Während Du Dein heimisches Reitgebiet erkundest und immer besser kennenlernst, kannst Du gleichzeitig den Umgang mit Karte und GPS üben. Das schwierigste am Karte lesen ist anfangs meistens, das was man auf der Karte sieht, im Gelände wiederzuerkennen und richtig zu interpretieren. Da Du das Gelände zuhause gut kennst, wird es Dir leichter fallen, die Signaturen in der Karte zu lesen und ein Gespür für Entfernungen zu entwickeln. Nehme Dir Abends immer wieder die Papierkarte vor und rekonstruiere Deine gerittenen Strecken. Erkennst Du die Lichtung wieder, über die Du geritten bist? Wo bist Du im Wald abgebogen und welchen Feldweg hast Du genommen? Kannst Du anhand der Höhenlinien wiedererkennen, wo die steile Strecke war, die Du hinunter geführt hast? Umgekehrt übe auch, eine Strecke auf der Papierkarte zu planen und dann nachzureiten. Der Umgang mit einem GPS-Gerät oder einer entsprechenden Smartphone-App lässt sich zuhause ebenfalls sehr gut üben. Je besser Du die Technik beherrschst, desto mehr kannst Du den Wanderritt später genießen, weil Du nicht ständig überlegen musst, welchen Knopf Du jetzt nochmal drücken musst.

4. Suche Dir anfangs eher kürzere Touren aus

Für Deinen ersten richtigen Wanderritt plane am besten erst einmal eine Wochenendtour mit einer oder zwei Übernachtungen. Wenn es Dir und Deinem Pferd Spaß macht, kannst Du das nächste Mal auch länger auf Tour gehen. Außerdem ist es am Anfang auch für Dein Pferd neu und aufregend, woanders zu schlafen und Abends nicht nach Hause zurückzukehren. Futter und Wasser schmecken wahrscheinlich anders, fremde Pferde sind in der Nähe, das sind viele neue Eindrücke für Dein Pferd, die es gut meistern wird, wenn Du mit Ruhe und Gelassenheit dabei bist. Auch die Länge der Etappen sollte anfangs überschaubar sein: 15 bis maximal 25 Kilometer pro Tag sind absolut ausreichend und tagesfüllend, wenn Du stressfrei und mit ausreichend Pausen unterwegs sein möchtest. Im Schnitt schafft man beim Wanderreiten 5 Kilometer pro Stunde, bei einer 25-km-Etappe entspricht das also bereits etwa fünf Stunden reiner Reitzeit. Dabei spielt das Gelände jedoch eine wichtige Rolle: In bergigen Regionen schaffst Du wahrscheinlich weniger Kilometer pro Stunde als im Flachen. Und auch einen Zeitverlust durch Verreiten solltest Du mit einkalkulieren. Noch mehr Tipps für die Planung eines Wanderrittes bekommst Du hier.

5. Nicht nur für Anfänger von Vorteil: fertig ausgearbeitete Tourenpauschalen

In vielen wunderschönen Regionen Deutschlands gibt es Wanderreiter-Initiativen, die bereits fertig ausgearbeitete Tourenpauschalen anbieten. Der Vorteil für Dich als Einsteiger: Du musst keine Route in Dir fremdem Gelände ausarbeiten, sondern erhältst häufig einen bereits vorhandenen GPX-Track und auf jeden Fall eine ausführliche Wegbeschreibung anhand der Karte. Die beteiligten Wanderreitstationen sind außerdem nicht nur bestens dafür ausgestattet, Pferd und Reiter unterzubringen, sondern helfen Dir auch bei allen möglicherweise anfallenden Fragen und Problemen. Auch wenn Du unterwegs Hilfe benötigst, sind die Wanderreitstationen sehr gute Ansprechpartner, deren Betreiber meistens selbst viel Erfahrung im Wanderreiten haben. Wer mag, kann häufig noch zusätzliche Serviceleistungen in Anspruch nehmen, wie beispielsweise einen Gepäcktransfer. Es ist für alle Beteiligten sehr angenehm, wenn man nicht alles am Pferd transportieren muss: Dein Pferd hat weniger zu schleppen und Du musst Dich beim packen nicht einschränken.

6. Reite mit Gleichgesinnten

Wenn Du noch unsicher bist, schließe Dich anderen Wanderreitern an. Eine erfahrene Begleitung kann Dir als Anfänger in neuen und unbekannten Situationen Sicherheit geben und helfen. Manche Wanderreitstationen bieten auch eine Rittführung an. Dann kannst Du einfach nur genießen und musst Dich nicht um die Navigation etc. kümmern.

7. Keine Angst vor Anfängerfehlern!

Es gibt viele gute Gründe, warum das Wanderreiten zu den schönsten Urlaubserlebnissen für Pferdemenschen zählt. Eine gute Vorbereitung und gesunder Menschenverstand sind beste Voraussetzungen für einen gelungenen Wanderritt. Anfängerfehler gehören immer dazu und Du kannst daraus nur lernen. Also traue Dich, denn nichts schweißt Dich und Dein Pferd so eng zusammen, wie die vielen schönen gemeinsamen Stunden und Erlebnisse.

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Neun Tourentipps für den Start in die Wanderreitsaison https://wanderreiter-magazin.de/neun-tourentipps-start-wanderreitsaison/ https://wanderreiter-magazin.de/neun-tourentipps-start-wanderreitsaison/#comments Sun, 09 Feb 2020 15:56:26 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1207 Es ist Februar und so langsam kann man sich auf den Beginn der Wanderreitsaison freuen. Diese neun Tourenvorschläge für Reiter*innen mit eigenem Pferd…

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Es ist Februar und so langsam kann man sich auf den Beginn der Wanderreitsaison freuen. Diese neun Tourenvorschläge für Reiter*innen mit eigenem Pferd sind nicht nur für Einsteiger ins Wanderreiten perfekt geeignet, sondern auch für den Saisonauftakt erfahrener Wanderreiter im Frühjahr.

1. Westpfalz Weekend: Burgen, Biergärten und schöne Aussichten

Pause auf Burg LIchtenberg

Diese 2-tägige Wanderreittour hat alles zu bieten, was das Wanderreiterherz höher schlagen lässt: abwechslungsreiche Wege durch eine wunderschöne Landschaft, herrliche Ausblicke von einer der zahlreichen Burgen der Region und Einkehrmöglichkeiten, bei denen man es sich unterwegs gut gehen lassen kann. Hört sich nach einem perfekten Wanderreitwochenende an, oder?

Die Tour im Detail

2. Süd-Seh-Ritt: Wanderreiten am südlichsten Zipfel der Eifel

Wanderreiten Eifel

Neu im Programm von „Eifel zu Pferd“ ist dieser 2-Tagesritt ganz im Süden der Eifel. Schon fast an der Grenze zu Luxemburg reitet man entlang wildromantischer Bachläufe mit vielen Furten über sanfte Höhen mit weiten Ausblicken über die Berglandschaft bis zu den Ausläufern der luxemburgischen Schweiz.

Die Tour im Detail

3. Zwei Tage im Galopp entlang der Elbe und durch die Göhrde

wanderreiten an der Elbe

Wasser, Wald und Wiesen, das erwartet Wanderreiter bei dieser traumhaften 2-Tagestour entlang der Elbe bei Hitzacker und durch die weitläufigen Wälder des Naturparks Elbhöhen-Wendland: Hier laden naturbelassene Wege zum endlosen Traben und Galoppieren ein und auf stillen Pfaden genießen Pferd und Reiter die Ruhe der Natur. Nicht umsonst trägt dieser Wanderritt auch den Namen „Elbgenuss“.

Die Tour im Detail

4. Macht Lust auf mehr: Schnuppertour im Westerwald

Schnuppertour Wanderreiten Westerwald

Reinschnuppern und Lust auf mehr bekommen: Eine perfekte Tour für jene, die das Wanderreiten kennen- und lieben lernen wollen, findet man nur einen Katzensprung entfernt von Köln und Bonn im schönen Westerwald. Hier haben die Wanderreitstationen Pillerhof und Ropeland einen 2-Tagesritt im Programm, der es Anfängern im Wanderreiten mehr als einfach macht: leicht zu findende Strecken durch die reizvolle Landschaft zwischen Westerwald und Siegtal und eine Rundum-Versorgung von Pferd und Reiter.

Die Tour im Detail

5. Auf den Spuren des Meteoriten rund ums Nördlinger Ries

Nördlinger Ries Wanderritt

Rund um das Nördlinger Ries im Grenzgebiet von Schwäbischer und Fränkischer Alb gibt es tolle Touren für Wanderreiter. Eine davon ist dieser 2-Tagesritt auf den Spuren des Meteoriten, der vor Millionen von Jahren einen riesigen Krater in der Landschaft hinterließ. Heute finden Wanderreiter hier eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wacholderheiden, sanften Hügeln und schroffen Felsen am Kraterrand.

Die Tour im Detail

6. Auf den Spuren Fontanes zu Schlössern und Straußen in Oberhavel

Wanderritt Einkehr Schloss Meseberg

Für traumhafte Wanderritte muss man von Berlin aus nicht weit reisen: Keine 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt reitet man bei diesem zweitägigen Wanderritt auf endlosen Sandwegen zu verschlafenen Brandenburger Dörfern und den schönsten Herrenhäusern der Region. Highlights der Tour sind neben einem Besuch der Straußenfarm Winkler auch das verwunschene Fontaneschlösschen Hoppenrade und eine Übernachtung im Schlosshotel Liebenberg.

Die Tour im Detail

7. Schwarzwald pur: Reiten und Rutschen

Wanderreiter auf schmalem pfad

Eine Rutschpartie auf der längsten Rodelbahn Süddeutschlands ist bei diesem Dreitagesritt durch den Nordschwarzwald schon fast ein Muss. Aber auch ohne die rasante Fahrt durch das Poppeltal ist der Wanderritt ein Erlebnis. Denn mit seinen weitläufigen Wäldern und urigen Tälern ist der Norden des süddeutschen Mittelgebirges eine wunderschöne Region zum Wanderreiten.

Die Tour im Detail

8. Albtraufritt: Wanderreiten zwischen rauher Hochalb und sanftem Albvorland

Wanderritt am Albtrauf

Wie eine felsige Mauer trennt der Albtrauf die raue Hochfläche der Schwäbischen Alb vom lieblichen Albvorland. Vorbei an der Burg Teck, der Burgruine „Hoher Neuffen“ und der Sulzburg nimmt man bei diesem 2-tägigen Wanderritt die schönsten Wege entlang des Albtraufs unter die Hufe.

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9. Streifzüge auf den Spuren von Kelten und Köhlern

Pferde plantschen im Bach

Mitten im Hunsrück liegt die Wanderreitstation Hof Birkenau. Von hier aus durchstreift man bei diesem 2-Tages-Sternritt auf naturbelassenen Wegen die ausgedehnten Wälder des Nationalparks Hunsrück-Hochwald: vorbei an der Siegfriedsquelle, wo Hagen der Sage nach den Helden hinterrücks ermordet haben soll, bis zum Erbeskopf, dem mit rund 816 Metern höchsten Berg in Rheinland Pfalz.

Die Tour im Detail

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Auf den Spuren von Kelten und Köhlern durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald https://wanderreiter-magazin.de/auf-den-spuren-von-kelten-und-koehlern-durch-den-nationalpark-hunsrueck-hochwald/ https://wanderreiter-magazin.de/auf-den-spuren-von-kelten-und-koehlern-durch-den-nationalpark-hunsrueck-hochwald/#comments Sun, 09 Feb 2020 12:09:27 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1181 Mitten im Hunsrück, nicht weit von der Primstalsperre entfernt, liegt die Wanderreitstation Hof Birkenau. Von hier aus durchstreift man bei diesem 2-Tages-Sternritt auf…

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Mitten im Hunsrück, nicht weit von der Primstalsperre entfernt, liegt die Wanderreitstation Hof Birkenau. Von hier aus durchstreift man bei diesem 2-Tages-Sternritt auf naturbelassenen Wegen die ausgedehnten Wälder des Nationalparks Hochwald-Hunsrück: vorbei an der Siegfriedsquelle, wo Hagen der Sage nach den Helden hinterrücks ermordet haben soll, bis zum Erbeskopf, dem mit rund 816 Metern höchsten Berg in Rheinland Pfalz.

Ziel des zweiten Reittages ist der keltische Ringwall bei Otzenhausen, wo einst Indutiomarus, der große Keltenfürst residierte. Hier kann man in der alten Anlage eine schöne Mittagsrast einlegen und die Gelegenheit nutzen, sich auch noch das unterhalb gelegene originalgetreue keltische Dorf anzusehen.

Ein Besuch lohnt sich auch beim „Züscher Hammer“, einer früheren Hammerschmiedemühle, Ursprung des größten Eisenhüttenwerks des Hunsrücks. Heute kann man hier das Modell eines Kohlemeilers und einige alte Gegenstände zur Eisenverarbeitung besichtigen.

Die Tour im Detail
Anzahl Reittagezwei
TourtypSternritte
Länge der Tagesetappen20 bis 30 km
WanderreitstationenHof Birkenau
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Albtraufritt: Zwei-Tagesritt an der Grenze von Schwäbischer Alb und Albvorland https://wanderreiter-magazin.de/albtraufritt-zwei-tagesritt-an-der-grenze-von-schwaebischer-alb-und-albvorland/ https://wanderreiter-magazin.de/albtraufritt-zwei-tagesritt-an-der-grenze-von-schwaebischer-alb-und-albvorland/#comments Sun, 09 Feb 2020 09:11:44 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1165 Wie eine felsige Mauer trennt der Albtrauf die Hochfläche der Schwäbischen Alb vom lieblichen Albvorland. Bei diesem 2-tägigen Wanderritt reitet man vor einzigartiger…

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Wie eine felsige Mauer trennt der Albtrauf die Hochfläche der Schwäbischen Alb vom lieblichen Albvorland. Bei diesem 2-tägigen Wanderritt reitet man vor einzigartiger Kulisse entlang des Albtraufs und vorbei an der Burg Teck, der Burgruine „Hoher Neuffen“ und der Sulzburg, drei der zahlreichen Burgen, die hier auf markanten Zeugenbergen errichtet wurden.

Die Strecken liegen zwischen 17 und 19 km, die beteiligten Wanderreitstationen bieten Vollversorgung für Ross und Reiter mit regionalen Produkten, für Gruppen von zwei bis vier Reitern.

Die Wanderreitstation „Neuffen unter der Burg“ ist eine sehr beliebte, extrem urige Wanderreitstation. Hier übernachtet man im Wohnwagen mit freiem Blick auf den Hohen Neuffen und Abends am Lagerfeuer sieht man den Pferden beim Grasen zu.

Die Tour im Detail
Anzahl Reittagezwei
Länge der Tagesetappen17 bis 19 km
WanderreitstationenWanderreitstation Villarichter
Wanderreitstation „Neuffen unter der Burg“ 
EinkehrmöglichkeitenSulzburghof in Unterlenningen (etwas überlaufen, aber einer kann die Pferde halten und ein anderer holt Essen und Trinken)
Buchung überTatjana Richter, Wanderreitstation Villarichter

Albtraufritt

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Schwarzwald pur: Drei-Tagesritt durch den Nordschwarzwald https://wanderreiter-magazin.de/tourenvorschlag-wanderreiten-schwarzwald-pur/ https://wanderreiter-magazin.de/tourenvorschlag-wanderreiten-schwarzwald-pur/#comments Sun, 09 Feb 2020 08:02:45 +0000 https://wanderreiter-magazin.de/?p=1116 Drei Tage lang reitet man bei diesem Wanderritt durch die weitläufigen Wälder des Nordschwarzwaldes mit seinen bizarren Felsen, urigen Tälern, kühlen Bächen und…

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Drei Tage lang reitet man bei diesem Wanderritt durch die weitläufigen Wälder des Nordschwarzwaldes mit seinen bizarren Felsen, urigen Tälern, kühlen Bächen und saftigen Wiesen. Los geht es z. B. beim Schwarzwald Sportzentrum Neubulach. Die Tour kann aber auch von jeder anderen beteiligten Wanderreitstation aus gestartet werden.

Wir starten hier am Schwarzwald Sportzentrum in Neubulach, wo es nicht nur diverse Zimmer und Gastpferdeboxen, sodern auch eine hervorragende Pizzeria gibt. Von hier aus führt die Tour zunächst Richtung Simmersfeld und dann weiter nach Seewald-Besenfeld. Dort nächtigen die Pferde in Boxen oder auf Koppeln, während es sich die Reiter im Einzel-, Doppel- oder Familienzimmer des Hotels gemütlich machen . Kulinarisch verwöhnt wird man im hoteleigenen Restaurant.

Am nächsten Morgen geht es nach einem reichhaltigen Frühstück Richtung Bergwindhof auf dem Aichelberg. Die Tour führt zunächst hinab ins Poppeltal mit seiner bekannten Riesenrutschbahn. Da die Tour mit knapp 18 km nicht allzu lange ist, kann man auf jeden Fall eine Rutschpartie wagen. Mit dem Schlepplift wird man dazu auf den Seekopf befördert, um dann ca. 1,5 km talabwärts zu rodeln.

Weiter geht es dann zunächst im Tal nach Gompelscheuer, bevor der Anstieg nach Aichelberg beginnt. Auf dem Bergwindhof werden die Pferde auf Koppeln oder in der Reithalle untergebracht. 500 Meter entfernt befindet sich der Landgasthof Grüner Baum, wo die Reiter bestens untergebracht und versorgt sind.

Am dritten Reittag geht es wieder zurück zum Schwarzwald Sportzentrum nach Neubulach. Zunächst folgt der Abstieg ins Enztal bis zum Campingplatz Rehmühle. Von dort aus reitet man entlang der Enz bis zur Agenbacher Sägemühle. Diese Strecke eignet sich für einen langen Trab. Von der Sägemühle aus geht’s ordentlich bergauf nach Agenbach. Weiter führt der Weg auf typischen Schwarzwaldwegen Richtung Oberkollwangen. Von dort aus muss man nochmal ins Tal reiten, bevor der letzte Aufstieg über den Ochsentapper erfolgt. Oben angekommen reitet man schöne Wiesenwege bis zum Ziel. Nach 20,5 km gelangt man wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Diese und andere Tourenvorschläge mit unterschiedlichen Anforderungen findest Du auf www.wanderreiten-nordschwarzwald.de.

Die Tour im Detail
Anzahl Reittagedrei
Länge der Tagesetappen18 bis 29 km
WanderreitstationenSchwarzwald Sportzentrum Neubulach
Bergwindhof Aichelberg
Landgasthof Pferdekoppel
GPX-TrackEtappe 1, Etappe 2, Etappe 3
Buchung übereine der genannten Wanderreitstationen

Schwarzwald pur

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