4-Tages-Ritt

Auf Traumpfaden unterwegs im Romantischen Franken

Wanderreiten in Franken

„Stationenhopping“, so nennt sich ein „Rundum-Sorglos-Paket“, das vier aktive Wanderreitstationen in der Urlaubsregion „Romantisches Franken“ ins Leben gerufen haben. Reiter mit eigenem Pferd können dabei vier Tage lang die schönsten Reitrouten der Region kennen lernen und genießen.

Fernab von Massentourismus und Hektik führt dieser 4-tägige Wanderritt Ross und Reiter durch die wunderschöne Natur des „Romantischen Franken“. Hier vereinen sich der Naturpark Frankenhöhe, eine der am dünnsten besiedelten Regionen Bayerns und gleichzeitig sonnenreichstes Gebiet Süddeutschlands, und das Gebiet entlang der Romantischen Straße. Reiter lockt diese Region nicht nur mit einem sehr liberalen Reitrecht und ländlicher Idylle, auch kulinarisch kommen Genießer hier voll auf ihre Kosten: Ein gutes Glas Wein aus dem berühmten „Bocksbeutel“ oder ein knuspriges Schäufele, das gehört in Franken am Ende eines langen Reittages einfach dazu.

Für Wanderreiter wurde mit dem Stationenhopping ein „Rundum-Sorglos-Paket“ geschnürt, das eine detaillierte Rittorganisation, viele landschaftliche und kulturelle Highlights entlang der Reitroute und gemütlichen Familienanschluss umfasst.

Ein möglicher Startpunkt für das „All-Inclusive-Reitabenteuer“ ist die Wanderreitstation „Hutzelhof“ von Familie Bischoff in Mönchsroth. Vor dem Abritt lohnt es sich hier, etwas Zeit für einen Abstecher zum nahe gelegenen Limesturm einzuplanen, wo einst der Grenzwall des Römischen Reiches verlief.

Bevor es dann zu Pferd losgeht, können die Reiter noch einen besonderen Service nutzen: Wer mag, kann gegen eine geringe Leihgebühr mit einem GPS-Gerät ausgestattet werden, auf dem die Strecke des gesamten viertägigen Rundritts gespeichert ist. Zusätzlich kommen laminierte Kartenausschnitte mit der eingezeichneten Strecke ins Gepäck. Wer im Umgang mit dem GPS noch ungeübt ist, bekommt eine Einführung, außerdem geben die Gastgeber gerne Tipps zu den besten Galoppstrecken oder den schönsten Picknick- und Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke.

Die erste Etappe führt die Wanderreiter zunächst vorbei an dem mittelalterlichen Städtchen Dinkelsbühl mit seiner historischen Stadtmauer und den zahlreichen Türmen. Auf weichen Wiesen- und Waldwegen geht es weiter durch das idyllische Wörnitztal; gemächlich zieht die Wörnitz hier ihre Schleifen und Bögen, weshalb sie auch „Schlangenfluss“ genannt wird. Etappenziel ist die Wanderreitstation von Familie Stegmüller in Kühnhardt. Nach einem guten und reichlichen Frühstück reitet man von dort aus am nächsten Tag ins liebliche Obere Altmühltal nach Limbach zur „Reitstation 12“ von Familie Städtler. Im ehemaligen Kuhstall werden die müden Reiter hier mit Obst und Gemüse aus dem eigenen Biogarten und Fleisch aus der Region verwöhnt.

Die dritte Etappe führt zunächst durch die Bechhofener Heide nach Dennenlohe mit seinem über 900 Jahre alten Barockschloss und dem berühmten Rhododendronpark. 500 Rhododendron- und Azaleenarten, über 60 Flieder- und Magnoliensorten sowie Iris und andere Pflanzen verzaubern den Park in den Sommermonaten in ein farbenfrohes Blütenmeer. Weiter geht es an diesem Tag noch bis nach Altentrüdingen zur Wanderreitstation „Ferienhof Oberhauser“. Seit Anfang der 1990er-Jahre haben Waltraud und Christian Oberhauser aus dem ehemals maroden und verfallenen Hof ein wahres Schmuckstück gemacht. Heute empfängt das alte Gemäuer seine Gäste mit fröhlichen roten Fensterläden und bunt berankten Hauswänden.

Am vierten und letzten Tag führt der Weg die Reiter entlang des Hesselbergs, der höchsten Erhebung Mittelfrankens. Vor rund 200 Millionen Jahren als Inselberg des Jurameeres geformt, bietet der Berg heute spannende Einblicke in die geologische und Besiedelungsgeschichte der Region.

Auch das letzte Stück der Etappe zum Ausgangspunkt Mönchsroth bietet immer wieder Möglichkeiten zum innehalten und pausieren: Mit großem Vergnügen genießen Pferde und Reiter z. B. eine Abkühlung in der Wörnitz. Denn an zahlreichen Stellen ist das Ufer des Flusses flach genug, um bequem ein Fußbad zu nehmen. Schließlich erreicht man nach vier Tagen und insgesamt rund 111 Kilometern wieder den Hutzelhof.

Selbstverständlich kann die Tour auch bei jeder der anderen Wanderreitstationen begonnen werden.

Weitere Informationen zur Buchung und Kontaktadressen findet Ihr auf www.stationenhopping.de

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